Räumliche Datei

In diesem Thema wird die Verbindung von Tableau Desktop mit Shapefiles, MapInfo-Tabellen, KML(Keyhole Markup Language)-Dateien, TopoJSON-Dateien, GeoJSON-Dateien und gepackten Geodatenbanken in Form von Esri-Dateien beschrieben.

Hinweis: Die Verbindung mit räumlichen Daten wird in Tableau Desktop Version 10.2 und höher unterstützt.

Wenn Sie in Tableau Desktop Version 10.1 oder früher aus Shapefile-Daten Kartenansichten erstellen möchten, erhalten Sie weitere Informationen unter Erstellen von Tableau-Karten aus Shapefiles in der Hilfe zu Tableau Desktop 10.1.

Bevor Sie eine Verbindung herstellen

Bevor Sie eine Verbindung mit räumlichen Dateien herstellen, stellen Sie sicher, dass sich die folgenden Dateien in demselben Verzeichnis befinden:

  • Für Esri Shapefiles: Der Ordner muss Dateien vom Typ .shp, .shx, .dbf und .prj enthalten.

  • Für Geodatenbanken in Form von Esri-Dateien: Der Ordner muss die ZIP-Datei der .gdb-Datei der Geodatenbank enthalten.

  • Für MapInfo-Tabellen: Der Ordner muss eine Datei des Typs .TAB, .DAT, .MAP und .ID oder .MID und .MIF enthalten.

  • Für KML-Dateien: Der Ordner muss die .kml-Datei enthalten. (Es sind keine weiteren Dateien erforderlich.)

  • Für GeoJSON-Dateien: Der Ordner muss die Datei .geojson enthalten. (Es sind keine weiteren Dateien erforderlich.)

  • Für TopoJSON-Dateien: Der Ordner muss die .json-Datei enthalten. (Es sind keine weiteren Dateien erforderlich.)

Hinweis: Es können nur in aktuellen Tableau-Versionen Verbindungen mit Punktgeometrien, linearen Geometrien oder Polygonen hergestellt werden. Sie können keine Verbindung zu gemischten Geometrietypen herstellen.

Vergewissern Sie sich bitte, dass die Datei UTF-8-kodiert ist, wenn Ihre Daten keine Umlaute (Akzentzeichen auf Zeichen) anzeigen.

Herstellen der Verbindung und Einrichten der Datenquelle

Starten Sie Tableau, und wählen Sie unter Verbinden die Option Räumliche Datei aus. Gehen Sie dann wie folgt vor:

  1. Navigieren Sie zu dem Ordner mit den räumlichen Daten, und wählen Sie die Datei aus, zu der Sie eine Verbindung herstellen möchten.

  2. Wählen Sie Öffnen aus.

Beispiel für eine räumliche Datei als Datenquelle

Es folgt ein Beispiel für eine räumliche Datei, die als Tableau Desktop-Datenquelle auf einem Mac-Computer genutzt wird:

Arbeiten mit der Spalte "Geometrie"

Sie können optional eine Vielzahl von Aufgaben für Ihre Daten ausführen, bevor Sie die Analyse starten, beispielsweise Ausblenden oder Umbenennen von Feldern. Beachten Sie jedoch, dass beim Arbeiten mit der Spalte "Geometrie“ die folgenden Einschränkungen gelten:

  • Die Spalte "Geometrie" kann nicht ausgeblendet werden.

  • Die Spalte "Geometrie" kann nicht geteilt werden.

  • Auf der Seite für die Datenquelle können Sie kein berechnetes Feld mithilfe der Spalte "Geometrie" erstellen.

Informationen zu .ttde- und .hhyper-Dateien

Möglicherweise sehen Sie .ttde- oder .hhyper-Dateien, wenn Sie im Computerverzeichnis navigieren. Falls Sie eine Tableau-Datenquelle erstellen, die mit Ihren Daten verbunden wird, erstellt Tableau eine .ttde- oder .hyper-Datei. Diese Datei, auch als Schattenextrakt bezeichnet, dient dazu, dass Ihre Datenquelle schneller in Tableau Desktop geladen wird. Schattenextrakte enthalten wie Tableau-Standardextrakte zugrunde liegende Daten und andere Informationen, sie werden jedoch in einem anderen Format gespeichert und können daher nicht zur Wiederherstellung von Daten verwendet werden.

In bestimmten Situationen kann es sein, dass Sie einen Schattenextrakt von Ihrem Computer löschen müssen. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Tableau-Knowledgebase unter Wenig Festplattenplatz aufgrund von TTDE-Dateien.

 

Siehe auch

Erstellen von Tableau-Karten aus räumlichen Dateien

 

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